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Ein Lebensabschnitt in Sri Lanka 1978 bis 2016

, 17/03/2017 parLotti Beichert Thomas

Sri Lanka kenne ich seit 1971 als Touristin. Vor allem war ich am Tauchen interessiert. Damals gab es noch keine Tauchbasen. Die Idee kam dann, eine solche selber zu eroeffnen, was 1980 konkret in Angriff genommen wurde. s. meinen nachfolgenden Bericht.

Mein Lebensabschnitt in SRI LANKA 1978 – 2015 1978 haben mein damaliger Ehemann (Sri Lankan) und ich ein Grundstück an der Ostküste von Sri Lanka in Nilaveli-Irrakakkandy (Trincomalee) gekauft.  Im August 1979 sind wir mit unserem Land-Rover Ueberland nach Sri Lanka gefahren. Kurz vor Weihnachten kamen wir an der Südspitze von Indien an. Der Landrover wurde in einem Netz auf die Faehre gehievt. Mit vielen Erfahrungen reicher sind wir in Talaimannar, Sri Lanka, angekommen. Im Februar 1980 kam unser Haushalt und das Tauch-Equipment für die geplante Tauchbasis in Colombo an. Wir bauten eine schöne Tauchbasis mit allem noetigen Tauchmaterial direkt am Meer. Das bestehende Wohnhaus wurde umgebaut, der Garten gerodet und die Firma „Lanka Aquamarine Ltd.“ gegründet. Wir konnten Tauchkurse, Tauchgaenge, Schnorchelmaterial, Windsurfen, Wasserski anbieten. Zwei Boote mit Aussenboardmotoren wurden von einer einheimischen Firma geliefert. Mit den vorhandenen Beziehungen zu Tauchclubs und Tauchgeschäften in der Schweiz, Deutschland etc. hatten wir einen guten Start. Später kam ein Beach-Restaurant dazu. Die Nachfrage war da, vorallem unser „Gschnätzlets mit Rösti“ war sehr beliebt. Bis 1986 ging alles gut. Wegen des Krieges zwischen den Tamil-Tigers und SL-Armee mussten wir unser ans Herz gewachsene Unternehmen verlassen. Wir hatten beide keine Arbeit mehr, weshalb ich saisonweise als Tauchlehrer-Assistent auf den Malediven arbeitete. Die restlichen Monate konnte ich beim Schweiz. Bankverein (später UBS) in Basel jeweils einen Job finden. 1992 hat es mich doch wieder nach Sri Lanka gezogen. Vor allem wusste ich nicht was mit dem Haus und Grundstück passierte. Es war Krieg, der Tourismus ist zusammengebrochen. In Galle habe ich 1994 meinen alten Tauchfreund- und Partner geheiratet. Das Tauchen hat uns nie losgelassen. In diesen Jahren hatten wir Kontakt zum Archäologischen Institut in Colombo. Es mussten einheimische Archäologie-Studenten zu Tauchern ausgebildet werden unter dem Patronat des Instituts in Perth (Australien) sowie des Maritime Museums in Rotterdam. Fuer dieses Projekt brauchte es einheimische Taucher, um  im Hafen/Bucht von Galle, die vielen Schiffwracks aus dem 16. Jh. zu suchen und aufzuzeichnen. Spaeter kauften wir ein Grundstueck in der Naehe von Hambantota zwischen Meer und Flussmuendung des Walawe-River. Wir lebten dort sehr zufrieden – mit Solarstrom in schoenster Natur mit ein paar Huehnern, Hund und Katzen. Der Tsunami 2004 hat unsere einzige Zufahrtsstrasse weggeschwemmt, sodass wir nur noch mit dem Boot unser Haus erreichen konnten.   Und dann:   Bei meinem täglichen Spaziergang mit Hund, den ich bei der Flussmündung baden wollte, passierte das Unglück. Ich war im Sand auf den Knien mit dem Rücken zum Fluss. Plötzlich war ich im Wasser; Unterwasser wohin mich das Krokodil am Bein reingezogen hat. Die Augen hatte ich offen. Etwas gab mir die Kraft und sagte mir: NEIN du gehst nicht mit. Ich kam irgendwie aus dem Wasser, mein Mann war da; er hat mir das Leben gerettet indem er mit dem Rechen auf das Tier eingeschlagen hat. Ich lag am Strand, der Hund neben mir. Ich wusste, dass sich jetzt etwas in meinem Leben ändern wird. Sie brachten mich ins General Hospital in Hambantota, dann in der gleichen Nacht nach Colombo. Von da an weiss ich nicht mehr viel. Ich war im Operationssaal, dann in der Intensivstation. Es kam der ganze langwierige Heilungsprozess. Drei Monate war ich im Spital. Nach 3 Monaten entschliesst sich der Orthopaede, das Bein mit einem Nagel (Pin)durchs ganze Schienbein, 3 Schrauben im Fussgelenk und 2 Schrauben unter dem Knie zu stabilisieren. Nach 3 Jahren kann ich jetzt selbstaendig mit einem Stock gehen. Wir sind wieder zurueck auf unser Grundstueck (s. 1979) gezogen. Leider wurden wir nicht vom Krieg verschont. Aber mit aller Kraft und unserem grossen Glueck sind wir froh, wieder hier am Meer ohne grosse Gefahren leben zu duerfen.   Lotti Beichert Thomas und Parakrama Thoms Maerz 2017     Palmbluete

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