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Die Fünfte Schweiz

10 Dinge, die Auslandschweizer vermissen

Weltweit, 26.07.2019 vonSteven Sohn

Viele Schweizerinnen und Schweizer träumen vom Auswandern. Sei es nach Frankreich, Thailand oder Australien: jedes Jahr kehren hunderte Eidgenossen ihrer Heimat den Rücken, um sich anderswo ein besseres Leben aufzubauen. Die Gründe für diesen grossen Schritt sind wie auch die Menschen selbst äusserst vielfältig, aber eines eint die AuslandschweizerInnen: viele von ihnen vermissen gewisse liebgewonnene Dinge aus der Schweiz. Wir stellen Ihnen davon 10 vor.

Schoggi


Bild: Amirali Mirhashemian @ unsplash.com

Kümmern wir uns gleich zu Beginn um das grösste Klischee, denn das vermissen wohl viele Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen: Schweizer Schoggi in seiner glorreichen Vielfalt. Die süsseste Verlockung der Welt gibt es zwar überall auf der Welt zu kaufen, und auch die bekanntesten Schweizer Marken sind mittlerweile fast weltweit erhältlich. Fast unübertroffen ist jedoch das Angebot im Heimatland der Schoggi: sei es weisse Schokolade, Milchschokolade, Schokolade mit Nüssen, dunkle Schokolade in allen Schattierungen, Rosinenschokolade, Matcha-Schokolade, oder Schokolade mit Marzipanfüllung – und von den Pralinenvariationen wollen wir gar nicht erst sprechen. Die Liste liesse sich fast unendlich weiterführen. Angesichts dieser bunten Palette ist es auch nicht verwunderlich, dass selbst gewöhnliche Schweizer Supermärkte jeweils mit einer ganzen Wand voller Schoggi auftreten. Das gibt es selten im Ausland. Na ja, immerhin werden Sie so weniger in Versuchung geführt, obwohl Schokolade ja glücklich machen soll.

 

Öffentlicher Verkehr


Bild: Jan S. @ unsplash.com

Nicht nur Touristinnen und Touristen schwärmen oftmals von der Pünktlichkeit und Verlässlichkeit des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz, auch als AuslandschweizerIn lernt man diese nach der Auswanderung wirklich zu schätzen. Klar, in Japan beispielsweise sind die Züge mindestens genauso pünktlich, in zahlreichen anderen Ländern sieht es allerdings anders aus. In Bezug auf seinen Deckungsgrad sucht das Schweizer öffentliche Transportwesen indessen ganz klar seinesgleichen: selbst in die abgelegensten Weiler in den hintersten Bergtälern verirren sich noch regelmässig Postautos – das gibt es auch in Japan nicht. Lange lebe der Taktfahrplan!

 

Allgemeine Sicherheit


Bild: Beat Bossert @ unsplash.com

Sicherheit bzw. das Sicherheitsgefühl ist ein kostbares Gut. Während auch in der Schweiz Kriminalität existiert, kann man sich dennoch grösstenteils ohne überbordende Risiken einzugehen frei bewegen und kommt ohne den mehr oder weniger heimlich zugeschobenen Geldschein durchs Leben. Abgesehen von der niedrigen Quote an alltäglichen Verbrechen, herrscht in der Schweiz überdies seit jeher Stabilität. Politische Unruhen, Kriege oder Staatsstreiche auf Schweizer Boden? Schon fast undenkbar. Von vielen Ländern dieser Erde kann man dies leider nicht sagen: Terrorismus, Enteignungen oder Entführungen (auch von AusländerInnen) können in so manchem Staat vorkommen. In diesen Fällen ist es daher besonders wichtig, sich gegen solche Risiken abzusichern (z.B. mit dem Plan B von Soliswiss).

 

Brot


Bild: Nadya Spetnitskaya @ unsplash.com

Mit dieser Misere sind wohl die meisten AuslandschweizerInnen nur allzu gut vertraut: Brot findet man zwar in allen Herren Länder, aber eben nicht so wie in der Schweiz Es geht eben nichts über ein knuspriges, frisch gebackenes Burebrot oder einen schmackhaften Zopf am Sonntagmorgen. Zum Glück kann man Brot im schlimmsten Fall aber auch noch selbst backen – nach Familienrezept, versteht sich.

 

Käse


Bild: Alexander Maasch @ unsplash.com

Mit dem Käse verhält es sich ähnlich wie mit der Schokolade und dem Brot: man kann ihn fast überall finden, doch haben Sie schon einmal gezählt, wie viele Schweizer Käsesorten es eigentlich gibt? Da überflügeln uns höchstens die Franzosen.eben nicht in der überwältigenden Vielfalt, mit der wir in der Schweiz verwöhnt werden. Ausserdem haben die Menschen oft ein für uns eher befremdliches Verständnis von «Swiss Cheese»: in so manchen Ländern wird dieser einfach als Sammelbegriff für bspw. eine Art Emmentaler verwendet. Dann doch lieber einen echten Bündner Bergkäse oder einen Original Vacherin Fribourgeois.

 

Freunde & Familie


Bild: Kevin Delvecchio @ unsplash.com

Weniger leicht wegzustecken als die kulinarischen Defizite ist hingegen der Verlust der daheim zurückgelassenen Liebsten. Freunde und Familie sind nicht ersetzbar, und auch die moderne Technik mit den Sofortnachrichtendiensten oder der Internettelefonie können nur bedingt Abhilfe schaffen. Einige AuslandschweizerInnen bekunden zudem Mühe, im neuen Land wahrhafte, tiefgreifende Freundschaften zu schliessen – zu gross sind die kulturellen Unterschiede oder die sprachlichen Barrieren. Diese Problematik kann dauerhaft belastend sein und mitunter gar auf die Psyche schlagen. So manch ein Auswanderungsprojekt ist nicht zuletzt deshalb schon gescheitert. In diesen Fällen ist es durchaus lohnenswert, sich auch mal Hilfe zu holen – z.B. in Form der psychologischen Beratung unserer auf Auswandernde spezialisierten Partner.

 

Natur


Bild: Marco Meyer @ unsplash.com

Saftige Wiesen, majestätische Berge, glasklare Seen – die Schweiz hat einiges zu bieten, und zwar nicht nur auf Instagram oder Postkarten. Umso mehr bereitet eine ausgiebige Wanderung auf dem massiven, gut unterhaltenen und beschilderten Netzwerk an Wanderwegen Freude. Schliesslich wissen alle Wanderlustige: die frische Luft trägt zur Erholung und Seelenruhe bei.

 

Trinkwasser in Hülle und Fülle


Bild: Gustavo Hampshire @ unsplash.com

Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, in denen das Hahnenwasser grundsätzlich ohne Bedenken getrunken werden kann. Kostspieliges Aufstocken der Wasservorräte, mühsames Schleppen schwerer Wasserflaschen oder ständiges Abkochen von Leitungswasser sind in der Schweiz kein Thema. Im Gegenteil, hierzulande findet man Trinkwasser sogar auf offener Strasse: unzählige Brunnen in Städten und Dörfern offerieren jederzeit eine kristallklare Erfrischung – ein wahrer Segen.

 

Vier Jahreszeiten


Bild: Chris Lawton @ unsplash.com

Winter, Frühling, Sommer und Herbst. Das gibt es nicht überall auf der Welt, zumindest nicht in der klaren Ausprägung wie in der Schweiz. Ein ewiger Sommer oder dauerhafte Kühle können einem auch mal auf die Nerven gehen, sorgt doch der Jahreszeitwechsel für eine willkommene Abwechslung – und dies nicht nur in Bezug auf die Temperatur, sondern auch auf die Garderobe.

 

Aromat


Bild: Momotaro @ Wikimedia Commons

Und zum Schluss noch der wichtigste Punkt: jede Schweizerin und jeder Schweizer kennt es, fast alle streuen es über so ziemlich alles – denn wenn Aromat drauf ist, wird es automatisch essbar. Wie soll man ohne die Gewürzzubereitung Nummer 1 denn Eier, Teigwaren oder Gurken geniessen? Zum Glück passt die Streuwürze in jeden Koffer.

 

Natürlich wird sich nicht jede Auslandschweizerin und jeder Auslandschweizer komplett in dieser Liste wiederfinden. Denn ob und was man als HeimwehschweizerIn vermisst, hängt massgeblich von den eigenen Präferenzen sowie vom Auswanderungsland ab.

Wie steht es mit Ihnen? Was vermissen Sie als AuslandschweizerIn? Was hingegen überhaupt nicht? Lassen Sie es uns in den Kommentaren oder via info@soliswiss.ch wissen!

 

 

Hotspot Weltweit

Hotspot Bericht

Mit der Kamera an die Kriegsfront

18.05.2018vonCéline Neuenschwander

Wenn er gerade nicht unterrichtet, dann reist Alex Kühni in den Krieg. Als Kriegsjournalist dokumentiert er die Konflikte dieser Welt. Sein Ziel dabei: Das Bewusstsein der Menschen in den westlichen Ländern schärfen. Zu diesem Zweck gibt er sich oftmals selbst in Lebensgefahr. Für seine Arbeit gewann Kühni den diesjährigen Swiss Press Photo Award der Kategorie Ausland. Ein Interview über ein Leben zwischen Klassenzimmer und Kriegsfront.

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